ID LOGISTICS GESTALTET ZUKUNFT IN DER KONTRAKTLOGISTIK

Juli 07 10:06 2026

Humanoide Robotik, KI und Automatisierung im Fokus der Veranstaltung “Future of Contract Logistics” zum 25-jährigen Bestehen von ID Logistics

Einen Ausblick auf zentrale Zukunftsfelder der Branche gab das Unternehmen bei der Veranstaltung „Future of Contract Logistics“ in Wiesbaden anlässlich des 
25-jährigen Bestehens der international tätigen 
ID Logistics Gruppe.

Griesheim, 7. Juli 2026 – Humanoide Robotik, künstliche Intelligenz und automatisierte Prozesse werden die Kontraktlogistik in den kommenden Jahren grundlegend verändern. ID Logistics will diesen Wandel aktiv mitgestalten und sich als führender Innovationspartner positionieren. Einen Ausblick auf zentrale Zukunftsfelder der Branche gab das Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung „Future of Contract Logistics“ in Wiesbaden. Anlass war das 25-jährige Bestehen der international tätigen ID Logistics Gruppe.

Eric Hémar, Gründer und CEO von ID Logistics, macht deutlich, dass Innovationen fest in der DNA des Logistikdienstleisters verankert sind: „Seit der Gründung im Jahr 2001 steht ID Logistics für neue Ansätze, neue Lösungen und neue Wege. Dieser Anspruch steckt bereits in unserem Namen: ID steht für Idee.“ Die konsequente Ausrichtung auf unternehmerisches Denken, operative Exzellenz und technologische Weiterentwicklung hat ID Logistics in den vergangenen 25 Jahren zu einem der führenden Anbieter in der internationalen Kontraktlogistik gemacht. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe mit 55.000 Mitarbeitenden in 19 Ländern einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro.

Eric Hémar, CEO von ID Logistics, und Robin Otto, CEO von ID Logistics Germany, erläutern anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, wie sie Kontraktlogistik mit Robotik, Künstlicher Intelligenz und Automatisierung gestalten wollen.

Unternehmertum schafft Tempo
Für Hémar ist diese Entwicklung auch Ansporn für die nächste Wachstumsphase: „Wir werden unsere globale Position in der Kontraktlogistik weiter ausbauen. Dazu gehört die Expansion in weitere Länder, organisches und anorganisches Wachstum sowie die Integration neuer digitaler Lösungen auf allen Ebenen.“

Ein zentraler Erfolgsfaktor von ID Logistics ist die unternehmerische Struktur innerhalb der Gruppe. Sie ermöglicht es den Landesgesellschaften, nah am Markt zu agieren, eigene Schwerpunkte zu setzen und Innovationen praxisnah voranzutreiben. Davon profitiert auch ID Logistics Germany. Die 2013 gegründete deutsche Landesgesellschaft beschäftigt heute rund 5.000 Mitarbeitende an 17 Standorten und verfügt über knapp eine Million Quadratmeter Lagerfläche.

Robin Otto, CEO von ID Logistics Germany, betonte die Bedeutung dieser Struktur für die weitere Entwicklung: „Für uns ist diese unternehmerische Freiheit Wachstumsmotor und Differenzierungsmerkmal zugleich und damit die Grundlage für unser Ziel, künftig zu den Top drei der Kontraktlogistik in Deutschland zu gehören.“

Agil testen, global skalieren
Gerade bei der Einführung neuer Technologien sieht ID Logistics in der Verbindung aus mittelständischer Agilität und der Stabilität einer internationalen Unternehmensgruppe einen Vorteil. Hémar beschreibt diesen Ansatz so: „Mit rund 450 Standorten weltweit können wir neue Anwendungen dort testen, wo sie später Wirkung entfalten sollen: im operativen Logistikalltag. Lösungen, die sich bewähren, werden anschließend konzernweit nutzbar gemacht.“

Wie pragmatisch ID Logistics solche Zukunftsfelder angeht, zeigte sich auf der Veranstaltung unter anderem am Beispiel von „IDA“. Der erste humanoide Roboter bei ID Logistics war symbolisch für die nächste Entwicklungsstufe digital gestützter Logistikprozesse in Wiesbaden vertreten.

Der humanoide Roboter zeigt live, wie er auf Sortiertätigkeiten als ersten Anwendungsfall trainiert wird. 

Humanoider Roboter IDA als Testplattform
In einem Pilotprojekt wird der humanoide Roboter des Typs Unitree G1 Edu 6 derzeit in der Firmenzentrale von ID Logistics Germany in Griesheim auf erste Lageranwendungsfälle trainiert. Dazu gehören Sortiertätigkeiten und einfache unterstützende Lagerprozesse, die gemeinsam mit dem Technologiepartner Terra Robotics programmiert und erprobt werden. Perspektivisch soll IDA als Testplattform für komplexere Aufgaben dienen, etwa im Bereich Verpackung oder Kommissionierung.

Entscheidend ist für Otto, dass die Mitarbeitenden auch künftig die zentrale Rolle spielen: „Durch die Implementierung von KI und Robotik werden Fachkräfte von Routineaufgaben entlastet und können sich stärker auf ihre Kerntätigkeiten konzentrieren. Künftiges Wachstum entsteht durch das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Ressourcen.“

v.r.n.l.) Robin Otto (CEO) ID Logistics Germany, Sascha Feldhorst (CEO MotionMiners), und Ingo Merz (ID Logistics Germany) bei der Verleihung des Innovationspreises „King auf Innovation“ an MotionMiners.
Fotonachweise: 
ID Logistics

Technologieoffener Ansatz
Die Veranstaltung „Future of Contract Logistics“ zeigte ein breites Spektrum an innovativen Ansätzen für die Logistik von morgen. Neben Terra Robotics für den Bereich humanoide Robotik waren auch Agilox, Brightpick, Dexory, MotionMiners, Sentics und Waku Robotics vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung verlieh ID Logistics zudem seinen Innovationspreis „King of Innovations“ für ein besonders richtungsweisendes KI-Projekt. Ausgezeichnet wurde MotionMiners für eine Lösung zur Steigerung der Lagerproduktivität auf Basis KI-gestützter Bewegungsanalyse.

Lösungen gezielt verzahnen
Als zentrales Ergebnis der Fachvorträge und Diskussionen in Wiesbaden wurde deutlich, dass sich im Zusammenspiel von Automation, KI und humanoider Robotik keine Standardlösungen herauskristallisieren. Zu unterschiedlich sind Branchenanforderungen, Standortstrukturen, Kundenprozesse und operative Rahmenbedingungen. Statt auf „one size fits all“ zu setzen, wird es künftig darauf ankommen, aus der Vielzahl an Technologien eine Auswahl zu treffen, diese zu orchestrieren und schrittweise in bestehende Prozesse zu integrieren.

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