Positive Jahresbilanz 2025, volle Auftragsbücher für 2026

Februar 23 09:48 2026

Investitionen in strategische Ausrichtung als Full-Service-Dienstleister abgeschlossen

Mit der Eröffnung des neuen Headquarters in diesem Winter schließt HARDER logistics seine strategische Platzierung als Full-Service-Dienstleister vorerst ab. Foto: HARDER logistics

Neu-Ulm, 23.02.26 – In einem weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfeld in Deutschland und Europa zieht HARDER logistics für das Jahr 2025 bei solidem Wachstum eine positive Geschäftsbilanz. Das Unternehmen konnte seine Marktposition weiter festigen und seine strategische Ausrichtung als Full-Service-Dienstleister für Verlagerungen, Industriemontagen und Objektumzüge erfolgreich umsetzen. 

„Wir schließen das Jahr 2025 mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent bei einer stabilen Ertragssituation ab. Gleichzeitig ist der Markt von einer angespannten Auftragslage mit einem Trend zu deutlich längeren Vergabeprozessen geprägt“, erklärt Marcello Danieli. Viel wichtiger als kurzfristiges Wachstum ist dem Geschäftsführer von HARDER logistics die im vergangenen Jahr abgeschlossene strategische Platzierung des Unternehmens als Full-Service-Dienstleister. Ziel ist es, Industrieunternehmen bei Verlagerungen umfassend zu begleiten und dauerhaft als verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden.

In neu geschaffenen abgetrennten, gesicherten und temperierten Bereichen wurde die Regalanlage um ein Drittel vergrößert und kann 14 laufende Kilometer Akten aufnehmen. Foto: HARDER logistics

Das strategische Konzept umfasst insgesamt ein Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro zur Stärkung der eigenen Ressourcen an einem zentralen Standort. Die finale Etappe bildete die Inbetriebnahme des neuen Headquarters inklusive Logistikflächen am Standort Neu-Ulm Ende 2025. Bereits 2022 wurde eine vollautomatisierte Containerlagerhalle für die sichere Einlagerung hochwertiger Produkte errichtet. Ergänzend erfolgte die kontinuierliche Erweiterung des Fuhrparks, der Krantechnik sowie des Spezialequipments für das autarke Handling von sensiblen Anlagen und Maschinen mit hohen Gewichten und Übermaßen. „Mit dem breitgefächerten und zugleich kompakten Aufbau unseres Unternehmens können wir Projekte in Eigenregie umsetzen und unsere Abhängigkeit von Drittanbietern deutlich reduzieren“ betont Danieli.

Der Geschäftsbereich Betriebsverlagerungen verzeichnete 2025 erneut einen Aufschwung bei einer stabilen Verteilung von etwa 70 Prozent internationalen und 30 Prozent nationalen Projekten. Besonders der Abzug von Fertigungsanlagen und Produktionsstätten ins Ausland trug zu dem hohen Auftragsvolumen bei. Überdurchschnittlich stark vertreten war in 2025 die Automobilzulieferindustrie, die sich weiterhin im Konsolidierungsprozess befindet. 

Zu den wichtigsten Zielländern für Verlagerungen zählten Indien, Mexiko, Rumänien und Bulgarien. Angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks in Bulgarien sieht sich Danieli mit der eigenen Beteiligungsgesellschaft in Plovdiv gut aufgestellt. 

Zusätzlich greift die Internationalisierungsstrategie von HARDER logistics – also der Ansatz, Verlagerungsprojekte umzusetzen, die Deutschland weder als Abgangs- noch als Empfangsort beinhalten. „Dank unseres starken Partnernetzwerks GIRNetwork gelingt es uns zunehmend, an großen internationalen Projekten zu partizipieren und durchgängig hohe Qualitätsstandards sicherzustellen“, verdeutlicht Danieli. Der ergänzende Geschäftsbereich „Rückbau von Immobilien“, der Aufträge aus Verlagerungen generiert, erzielte ebenfalls ein leicht verbessertes Ergebnis.

Auch der Bereich der internationalen De- und Remontage von Neumaschinen entwickelte sich positiv. „Diese Nische erfordert ein hohes Spezialwissen. Angesichts der steigenden Nachfrage etabliert sich dieses Segment für uns zunehmend als Wachstumsmarkt““, ordnet Danieli ein.

Im Bereich Lagerung konnte HARDER logistics seine Marktposition ausbauen. Die neu geschaffenen Logistikflächen im Headquarter sind bereits zu 75 Prozent ausgelastet. Auf einer Hallenfläche von 4.800 m2 werden hochwertige Maschinen, Anlagen und Komponenten zwischengelagert. Die vollautomatisierte Containerlagerhalle mit einer Kapazität von 250 Containern wird insbesondere im B2B-Bereich stark nachgefragt. „Bei Standortverlagerungen oder Produktionsumstellungen besteht in der Regel ein hoher Bedarf an sicherer und autarker Zwischenlagerung“, erläutert Danieli.

Sehr gut angenommen werden zudem die erweiterten Kapazitäten im Aktenmanagement. In neu geschaffenen abgetrennten, gesicherten und temperierten Bereichen wurde die Regalanlage um ein Drittel vergrößert und kann 14 laufende Kilometer Akten aufnehmen. 

Die Auftragsbücher für 2026 sind gut gefüllt. Optimistisch stimmt Danieli, dass der Auftrags-Forecast bis Anfang 2027 reicht. Aktuell verzeichnet das Unternehmen verstärkt Anfragen für Krankenhaus- und Klinikverlagerungen. Danieli ist überzeugt, dass diese Branche für HARDER logistics aufgrund seiner Referenzen und Spezialisierung in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnt. „Wir sehen einen steigenden Bedarf und bereiten uns gezielt darauf vor.“

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